Zwölf Plätze, viel Auswahl - und ab sofort trefft ihr sie selbst
Warum auf der Box nur zwölf Stile laufen, wie ihr vorab bestimmt welche, und was wir euch bewusst nicht zeigen.
Neu hier?
Was unsere KI-Bildstil-Transformation überhaupt macht, haben wir im Januar ausführlich gezeigt. Zum Beitrag mit allen Beispielen →
Eine Frage kommt bei fast jedem Vorgespräch: „Und was für Stile gibt es da?“ Die ehrliche Antwort war bisher unbefriedigend - nämlich: „Zu viele, um sie am Telefon aufzuzählen.“
Denn auf dem Bildschirm der Box laufen zwölf Stile. Nicht mehr. Das ist kein technisches Limit, sondern eine Entscheidung: Wer vor der Box steht, hat Sekt in der einen Hand und drei wartende Freunde im Rücken. Eine Liste mit hundert Einträgen würde da niemand durchscrollen. Zwölf Kacheln sieht man auf einen Blick.
Bleibt die Frage: Wer sucht die zwölf aus?
Bisher: wir. Ab jetzt: ihr
Früher lief das so: Ihr habt uns erzählt, was für eine Feier es wird, und wir haben zusammengestellt, was passt. Das hat meistens gut funktioniert - aber eben nur meistens. Manchmal saß Julian hinterher da und hörte: „Schön, aber hättet ihr nicht lieber etwas mit…“
Also haben wir es umgedreht. Ihr bekommt von uns einen Link. Dahinter liegt unser Katalog - mit Vorschaubildern, nach Anlässen und Techniken sortiert, durchsuchbar. Ihr klickt euch in Ruhe durch, so lange ihr wollt, und legt eure zwölf Plätze fest. Am Sofa, zwei Wochen vorher, mit dem Partner oder dem halben Team.
Ein winziger Ausschnitt - Karikatur, Ölgemälde, Cyberpunk, Wolle, Aquarell, Western
Zwei Plätze, die anders funktionieren
Neben den zwölf Stilen gibt es zwei Extras, die wir aus Erfahrung dazugebaut haben:
- Überrasch mich. Die Box würfelt einen eurer Stile aus. Klingt nach Kleinigkeit, ist aber der meistgedrückte Knopf des Abends - vor allem in Gruppen, die sich nicht einigen können.
- Einfach ein Foto. Ohne KI, ohne Verwandlung. Es gibt immer Gäste, die genau das wollen, und die sollen nicht das Gefühl haben, sie machen etwas falsch.
Was dann passiert
Wenn ihr fertig seid, wandert eure Auswahl als Datei zu uns - und von dort direkt auf die Box. Keiner tippt etwas ab, keiner verwechselt zwei ähnliche Namen, und niemand stellt am Veranstaltungstag fest, dass der falsche Stil eingerichtet ist.
Das klingt nach einer technischen Kleinigkeit, und genau das ist es auch. Aber es ist der Unterschied zwischen „wir haben es besprochen“ und „es steht so drin, wie ihr es angeklickt habt“.
Die Seite gibt es auf Deutsch und Englisch. Das war kein Feature aus dem Lehrbuch, sondern eine Bitte von einem Kunden mit internationalem Team - und danach haben wir uns gefragt, warum wir das nicht längst hatten.
Was ihr nicht zu sehen bekommt - und warum
Ihr seht jeden Stil als Bild. Was ihr nicht seht, ist die Anweisung dahinter, mit der die KI aus eurem Foto ein Aquarell macht oder eine gestrickte Wollfigur.
In diesen paar Sätzen pro Stil steckt nämlich der eigentliche Aufwand: Julian hat teilweise ein Dutzend Fassungen durchprobiert, bis Gesichter erkennbar blieben, Hände nicht verrutschten und der Look nicht nur beim ersten Bild funktionierte, sondern auch beim fünfzigsten. Das Ergebnis zeigen wir gerne – das Rezept behalten wir.
Ein Rat, den wir trotzdem geben
Nicht jeder Stil passt zu jedem Anlass. Was auf einer Firmenfeier für Gelächter sorgt, kann auf einer Hochzeit danebengehen - und umgekehrt. Ein paar Faustregeln aus zwei Jahren Zuschauen:
- Mischt. Drei Varianten desselben Looks langweilen schneller, als man denkt. Zwei kräftige, zwei ruhige, etwas Verrücktes - das trägt einen ganzen Abend.
- Ein Stil für die Älteren. Es lohnt sich, einen dabeizuhaben, bei dem man sich noch selbst erkennt. Nicht jeder möchte als Comicfigur enden.
- Und einen, der nichts mit eurem Thema zu tun hat. Genau der wird oft der Liebling des Abends.
Wenn ihr unsicher seid: Schickt uns eure Auswahl vorab, wir schauen drauf. Das kostet nichts und wir sagen ehrlich, wenn wir etwas anders machen würden.
Fragen dazu?
Wenn ihr für euer Event wissen wollt, wie das konkret abläuft - oder einfach mal durch den Katalog schauen möchtet: Schreibt uns, dann bekommt ihr euren Link.
Liebe Grüße,
Steffi & Julian
P.S.: Der mit Abstand am häufigsten gewählte Stil ist übrigens keiner der spektakulären. Es ist die Wollfigur. Wir haben aufgehört, das erklären zu wollen.